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TFB – Time for Buzz: Das Musketier-Prinzip

TFB – Das bedeutet: Time for Buzz

Entlehnt ist das Prinzip aus der Fotoszene, in der Referenz-Fotoprojekte auf TFP-Basis organisiert werden. TFP bedeutet Time for Pictures: Fotograf, Model, Make-up Artist und Stylist organisieren ein gemeinsames Fotoprojekt, bei dem niemand den anderen bezahlt, aber jeder Beteiligte die Ergebnisfotos unter Nennung aller anderen am Shooting Beteiligten für seine Referenzmappen und Portfolios nutzen darf.

Die digiheads haben das Prinzip übernommen und nennen es TFB: Time for Buzz. Das Wort „Buzz“ steht für Aufmerksamkeit und Reichweite. Jeder Beteiligte bringt sich und seine Fähigkeiten ein, um ein gemeinsames Projekt bestmöglich zu gestalten. Dabei bekommt jeder Beteiligte am Ende des Projektes die gleiche Aufmerksamkeit und Reichweite auf den jeweiligen Präsentationsplattformen wie den Homepages und Netzwerkkanälen der anderen Beteiligten, egal ob er vor oder hinter der Kamera steht.

Im Prinzip ist das so wie bei den Musketieren: Einer für alle, alle für einen

Beim Projekt digiheads haben sich zunächst Fotografin und Models zusammengefunden, dann ließen sich immer mehr Menschen mit passenden Professionen begeistern und kamen dazu: Andreas Wussow wirkte als Make-up Artist und hat ein Wochenende lang sein Fotostudio zur Verfügung gestellt. Hier und in der Pole-Location wurde Sandra Schink zudem von Fotograf Thomas Richter beim Einrichten und der Bewertung der Lichtgestaltung unterstützt. Thomas Richter ist eigentlich auf die analoge Wetplate-Fotografie spezialisiert und zieht auch sonst das visuelle Leben dem virtuellen vor.

Robert Basic war zunächst nur als Feelgood-Manager für das Fotowochenende vorgesehen, kristallisierte sich im Laufe der zwei Monate aber immer mehr als der Mann mit den Stahlnerven und dem Überblick heraus.
Zum Feelgood-Team gehörte auch Nicole Willnow, die der Fotografin am Set den Rücken freihielt und sich im Hintergrund um Abläufe und Versorgung kümmerte.

Sandra Martin, die vor dem Fotowochenende niemanden persönlich kannte, filmte und schnitt nicht nur das Making-of, sondern gab auch nach dem Fotowochenende durchgehend Gas, half bei allen Projektbaustellen wo sie konnte und brachte auch noch ihren Mann Andreas Steffan mit ein, der das Blog-Template anpasste und optimierte.

Kirsten Wilmink hatte bis zum Abschluss des Projektes noch niemanden persönlich kennengelernt, kannte aber bereits jede Falte und Pore der Models und auch der Behind-The-Scenes-Akteure: 128 Stunden mit zum Teil 17-Stunden-Tagen hat sie damit verbracht, die im Fotostudio vor weißer Wand entstandenen Fotos zu bearbeiten und Hintergründe zu ersinnen, die den Plots der Models gerecht werden konnten.

Kirsten war dem Projekt durch Merret vermittelt worden, wie auch Sabine Cordier und Sharon Horton, die sich am Set um die wildschönen Köpfe der Models kümmerten und beim Styling mit geübtem Blick Rat gaben und Hand anlegten.

Während der Phase nach der Fotoproduktion gesellte sich dann leider ein ungeliebter Zeitgenosse mit ins Team: Ein hartnäckiger Grippevirus streckte die halbe Truppe bis zu zehn Tagen nieder und ärgerte alle als Showstopper.

Während Kirsten sich der Postproduktion widmete, ersannen die reichweitenstarken Models die Veröffentlichungsstrategien, gaben wertvollen Gestaltungs-Input und verfassten Texte, die größtenteils von der zuletzt zum Projekt gestoßenen Ruth Frobeen lektoriert wurden. Die Ruffcats stellten uns ihr „The Baaang!“ als Soundtrack zur Verfügung, und nebenbei gab es noch jede Menge Supporter wie Sharam, Kerstin, Caro und natürlich Marius mit seiner coolen Karre.

Alle diese Menschen haben ihr Bestes gegeben, um dieses Projekt auf die Beine zu stellen.

Danke alle! Es war eine wilde Zeit!

Sketchnote: Andrea Brücken